Kolleg St. Blasien, Heizzentrale

Neubau der zentralen Wärmeversorgung

Mit der neuen Heizzentrale wird die zuletzt ölbetriebene Dampfkesselanlage aus dem Jahr 1937 ersetzt. Durch die Verwendung von Holzhackschnitzeln als Energieträger wurde in Verbindung mit den standortbedingt kurzen Transportwegen eine äußerst ökologische und klimaschonende Wärmeerzeugung geschaffen. Zunächst wurde auf Basis einer Standortanalyse die optimale technische und wirtschaftliche Lösung gesucht, bei der vorhandene Baulichkeiten genutzt und intakte Anlageteile integriert werden konnten. Etwas abseits der historischen Klosteranlage gelegen, konnte für das neue Herzstück der Wärmeversorgung eine kristalline Gebäudehülle aus transluzentem, glasfaserverstärktem Kunststoff verwirklicht werden. Der nicht mehr benötigte Bereich einer vorhandenen Großgarage wurde dabei für die Brennstoffbevorratung umgebaut. Über ein ebenfalls neu geschaffenes Nahwärmenetz wurden sämtliche Einzelgebäude auf dem Grundstück des Kollegs angeschlossen.